Rund 30 Menschen kamen zum Sozialen Feierabendbier der SPD Weilheim ins Hans Dampf – SPD-Mitglieder ebenso wie Interessierte aus allen Generationen. Ausgangspunkt der Diskussion war die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und die Frage, warum die Sozialdemokratie heute so viele Menschen nicht mehr erreicht.
Diskutiert wurde unter anderem darüber, wen die SPD verloren hat, wofür sie künftig wieder klarer stehen müsste und welche Themen bis 2035 besonders wichtig werden. Genannt wurden Arbeit und KI, bezahlbares Wohnen, Mobilität, soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage, welche Rolle Anerkennung, Berufsstolz, Heimat und Statusverlust spielen. Klar wurde: Politik braucht nicht nur gute Sachlösungen, sondern auch eine positive Vorstellung davon, wie Zukunft gelingen kann.
Moderiert wurde der Abend von Felix Henkel, Fraktionsvorsitzender der SPD im Weilheimer Stadtrat. Mitdiskutiert hat auch Ronja Endres, Landesvorsitzende der BayernSPD.
Am Ende überwog die Zuversicht: Ja, die SPD ist noch zu retten – wenn sie sich verändert und wieder klarer zeigt, für wen und wofür sie Politik macht.
Beim nächsten Sozialen Feierabendbier soll es um Politik für Alleinerziehende gehen. Der Termin wird über spd-weilheim.de und unsere Social-Media-Kanäle bekanntgegeben.